stefan rohloff - wildwasser
Wildwasser
Mit dem Kajak um Wangen im Allgäu - Flüsse bis anderthalb Stunden Anfahrt.
Hinweis: Die Karten enthalten Informationen, welche durch Anklicken der Marker sichtbar werden.
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Allgäu
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Voralberg
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Graubünden
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Allgäu
Dies ist die klassische Argenstrecke. Bei genügend Wasser (ab Pegel
Epplings 5 m³/s) kann man noch lohnende 2 km auf der Oberen Argen mitnehmen, wenn man bei der
Autobahnbrücke bei Neuravensburg einsetzt. 800 m nach dem üblichen Ausstieg befindet sich die Heggelbachwelle. Von dort kann man das Boot in 5 min zur Hängebrücke Heggelbach zurücktragen.
Verbot: Vom 15.3. bis 15.7. unter Pegel 45 cm (18 m³/s) gesperrt, Kiesbänke nicht betreten.
WW I-II (II)
Laimnauer Argen
Ruhiger als die Waldschlucht, aber ebenfalls ohne Verbauungen. Netter Radweg auf diesem Abschnitt.
Verbot: Vom 15.3. bis 15.7. unter Pegel 45 cm (18 m³/s) gesperrt, Kiesbänke nicht betreten.
Ab 13 m³/s kann man schon 3 km oberhalb in
Baad einsetzen. Bei wenig Wasser reichen 8 m³/s noch für die untersten 4 km ab der
Mündung des Schwarzwasserbaches.
Da der
Walserbus alle 20 bis 30 min durch das Tal fährt, bietet es sich an, das Auto per Bus nachzuholen. Boote nimmt der Bus aber nicht mit.
Der
alte Pegel wurde 2011 außer Betrieb genommen. Folgende Werte entsprechen den alten Daten: 10 m³/s: alt 120 cm | 15 m³/s: alt 135 cm | 20 m³/s: alt 160 cm.
WW II-III
Untere Breitach
Nach 4,5 km fließen Breitach, Trettach und Stillach zusammen und bilden die Iller.
Die Leiblach läuft bei starkem Regen recht schnell. Allerdings fließt das Wasser auch zügig wieder ab, so dass man am besten im abklingenden Regen oder kurz danach fährt. Bei sinkendem Wasserstand sollte der Pegel zu Fahrtbeginn mindestens 13 m³/s anzeigen, um den Minimalpegel von 10 m³/s noch zu erwischen. Das liegt daran, dass sich die Pegelmessstelle 18 km flussabwärts befindet, das Wasser dafür ca. 3 Stunden braucht und der Pegel nach Regenfällen mit ca. 1 m³/s pro Stunde sinkt.
WW II (III-IV)
Gestratzer Argen
Die Obere Argen ist hier noch klein und hat oft sehr klares Wasser. Sie bietet (bis auf eine Stelle) leichtes Wildwasser und ist landschaftlich ansprechend. Zum Einstieg muss man die Boote 10 min tragen. Vom Eistobelparkplatz führen ein Wanderweg und ein Fahrweg, von Riedholz ein alter Fahrweg zum Fluss. Wer noch Kraft hat kann sein Boot lohnende weitere 15 min zum Beginn der Wasserfälle des Eistobels hochtagen. Paddelt man nach der Tour noch knapp 2 km weiter, so findet man in Malleichen eine idyllische Möglichkeit zum Einkehren.
Die Bolzwelle nimmt die ganze Flussbreite ein und ist bei nicht allzuhohen Wasserständen über Kehrwasser erreichbar.
20 m³/s: Grüne Welle auf ganzer Breite außer äußerst rechts.
30 m³/s: Grüne Welle in der Mitte und links, rechts bricht sie sich.
40 m³/s: Grüne Welle links, in der Mitte bricht sie sich zeitweise, rechts ständig.
50 m³/s: Die Welle bricht sich auf ganzer Breite.
Der Einstieg ist nur zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar. Will man nur die Aueleklamm fahren, so kann man an der
Guferbrücke aussteigen. Die
Heidachbrücke ist der Einstieg für den unteren Teil.
Verbot: Vom 10.4. bis 31.7. steckenweise gesperrt.
Pegel 7,5 m³/s: Schöner Wasserstand, unten raus noch ok.
Der Einstieg Buchenrainbrücke ist nur zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar. Vom hier kann man sein Boot noch 500 m weglos flussaufwärts zum
Ausgang der Stillachklamm tragen - landschaftlich und technisch durchaus lohnend. Die Klamm selbst ist 1 km lang und wurde 2009 erstbefahren.
WW I-II (II)
Herfatzer Argen
Die Herfatzer Argen reicht zwar nicht ganz an die Waldschlucht heran, bietet aber trotzdem technisch und landschaftlich ansprechendes Wildwasser. Nach Schomburg kann man noch 5 km weiter bis zum Beginn der nächten Etappe am Zusammenfluss fahren. Dies ist durchaus lohnend, aber wegen Wasserableitung an zwei Stellen nur bei gutem Wasserstand sinnvoll.
WW I-II (II-)
Farny Argen
Dieses Teilstück der Unteren Argen eigent sich gut für Anfänger. Diese sollten allerdings auf drei Blockwurfstufen achten. Die ersten beiden lassen sich leicht links umfahren, da sich die Argen kurz davor aufteilt. Die dritte kann man vermeiden, indem man den Ausstieg
Oberau 250 m oberhalb der dritten Stufe wählt. Die Fahrstecke beträgt dann 6,5 km.
Anfängerfreundlicher Wildbach in einer einsamen Waldschlucht mit einer schweren Stelle am
Schranzschrofen, die aber bequem umtragen werden kann. Das Umsetzen des Autos ist recht zeitaufwändig. Alternativ bietet sich an, durch die Schlucht zurückzuwandern, um das Auto zu holen.
Vorarlberg
WW III-IV (IV+)
Obere Bregenzer Ache
Rücklauf am
Pegel Hopfreben vor der Befahrung anschauen!
WW III-III+
Mittlere Bregenzer Ache
Dieser Teil der Bergenzer Ache liegt wegen totalem Wasserentzug praktisch immer trocken. Eine Befahrung ist nur an Fronleichnam, der Qutdoortrophy oder bei starkem Hochwasser möglich. Wer mag, kann nach dem Ausstieg noch 5 km bis zum
Bhf Doren weiterfahren. Die
alten Bahntrasse entlang der Bregenzer Ache ist als Radweg ausgebaut. Der Pegel Egg ist nicht abrufbar.
WW II
Untere Bregenzer Ache
Der Wasserablass auf der unteren Bregenzer Ache wird vom Kraftwerk Alberschwende gesteuert und schwankt je nach Strombedarf. Tendenziell läuft vormittags/mittags mehr Wasser als nachmittags und werktags mehr als am Wochenende. Dies sind allerdings nur grobe Tendenzen, auf die keinerlei Verlass ist. Die
alten Bahntrasse ist als Weg ausgebaut, der allerdings durch Murenabgänge und umgestürtzte Bäumen langsam verfällt. So ist ein Shuttle mit dem Fahrrad auf dieser Stecke zwar möglich aber mühsam.
Pegel 25 m³/s: Nett zu fahren, gemütlich, aber zu wenig Wasser für Surfwellen
Pegel 65 m³/s: Gut Wasser, Surfwellen
Kanalwalze Bregenz
Der Wasserstand an der Kanalwalze lässt sich anhand des Pegels Bozenau ca. 3 Stunden im Voraus einschätzen. So lange braucht das Wasser von dort bis zur Kanalwalze.
Die
Kanalwalze ist vor allem bei Niedrigwasser interessant. 25 m³/s sind für Spielbootanfänger schon eine Herausforderung. An der
Sandplatte (WW III) bildet sich ab 12 m³/s eine kleine Surfwelle.
Pegel 7 m³/s: Kanalwalze prima, Surfwelle an der Sandplatte zu klein.
Pegel 16 m³/s: Surfwelle an der Sandplatte gut.
Pegel 25 m³/s: Kanalwalze knackig mit zügig rücklaufendem Kehrwasser, Surfwelle wuchtig.
WW III-IV (IV-V)
Lutzbach
Gebirgsbach im großen Walsertal mit zwei schwereren Passagen.
Am Ausstieg muss man die Boote entweder 20 min nach Bozenau tragen oder man fährt auf der Bregenzer Ache 7 km weiter bis Kennelbach.
Pegel 47/158 (4,3 m³/s): Zu wenig Wasser, viel Steinkontakt
Graubünden
WW III-IV (IV+)
Landquart
Die Landquart hat oft gerade dann idealen (nicht zu hohen) Wasserstand, wenn andere Flüsse zu wenig Wasser haben.
WW II-III (III+)
Vorderrheinschlucht
Der Vorderrhein ist ganzjährig befahrbar. Zum Pegel des Vorderrheins in Ilanz muss man das Wasser des Glenners hinzuzählen, da dieser kurz nach dem Einstieg in den Vorderrhein mündet.
Die
Rhätische Bahn fährt stündlich durch die Schlucht. Da sie auch Kajaks mitnimmt, kann man das Auto in Reichenau parken und per Bahn nach Ilanz fahren. Kostenpunkt: 10,40 CHF pro Person plus 12 CHF pro Boot (Stand 2011).
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