stefan rohloff - objektivtest
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Chromatische Aberration
Folgende drei Ausschnitte wurden für die Untersuchung der chromatischen Aberration ausgewählt und jeweils auf 200% des mit 2900 dpi gescannten Dias vergrößert. Die Zoomobjektive wurden bei 20 mm getestet.
Aufnahmedaten: Canon EOS 3 oder Pentax MZ-M, Fuji Sensia 100, f/8.



CA korrigieren
Einige Bildbearbeitungsprogramme bieten eine einfache (lineare) Korrektur für die chromatischen Aberration an. In den folgenden Bilder wurden jeweils versucht, die CA auf dies Weise zu korrigieren. Oben sind jeweils sechs auf 400% vergößerte Ausschnitte aus dem mit 2900 dpi gescannten Originaldia zu sehen, unten zum Vergleich die selben Ausschnitte aus dem korrigierten Bild. Die Korrektur wurde jeweils auf den linken Ausschnitt optimiert.
Wie man sieht lässt sich die CA von einigen Objektiven sehr gut auf diese einfache (lineare) Art und Weise korrigieren. Andere Objektive weisen dagegen eine stark nichtlineare CA auf, die sich bei solchen lineare Korrekturversuchen in Teilbereichen sogar verschlimmert. Am deutlichsten wird dies beim Olympus Zuiko 3.5/21 sichbar.
Aufnahmedaten: Canon EOS 3 oder Pentax MZ-M, Fuji Sensia 100, f/8.
Es gibt allerdings auch Möglichkeiten, eine nichtlineare CA zu korrigieren. Im folgenden Beispiel wurde die Aufnahme mit der ausgeprägtesten nichtlinearen CA (Olympus Zuiko 3.5/21) ausgewählt und mit Hilfe von PanoTools und PTShift korrigiert.
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